1. deutsch

Rossini, Gioachino (1792-1868) - Schoberlechner, Franz (1797-1843)

Ouverture dell' Opera Semiramide del Mo Rossini ridotta per il Piano-Forte a 4 mani da F.co Schoberlechner. - In Sammelband mit 2 weiteren vierhändigen Ouverturen: Mozart, Figaros Hochzeit, Meyerbeer, Robert der Teufel und zweihändigen Klavierstücken: zwei Potpourris zu Offenbach-Opern: Die Grossherzogin von Gerolstein und Das Mädchen von Elisonzo (von Carl Binder!) und der Walzer Künstler-Leben von Johann Strauss Sohn.

Wien, Artaria (PN 2751), [1823]

EUR 120,00

Querformat 25x32 cm, 13, 19, 23, 13, 11, 14 Seiten, gestochen. Halbledereinband der Zeit mit golgeprägtem Rückentitel "Musikalien", alle Titel mit Stempel "N.I. Wassillievits Orsova". "Robert der Teufel (Schlesinger 1696) flau, sonst kräftige Abzüge. Die Seiten fingerfleckig, sonst gut.

Klavierauszug für 4 Hände aus dem Jahr der Uraufführung (Venedig 1823) Semiramide ist Rossinis letzte für Italien komponierte Oper. - Franz Schoberlechner (1797-1843), österreichischer Pianist und Komponist. Klavierschüler von Johann Nepomuk Hummel, dessen 2. Klavierkonzert er als Zwölfjähriger 1809 uraufführte, Kompositionsunterricht bei Emanuel Aloys Förster, bereits als Jugendlicher Auftritte mit eigenen Werken. 1814 Konzertreise nach Florenz, wo ein Requiem und eine Oper Schoberlechners aufgeführt wurden. In Lucca Hofkapellmeister der Herzogin Marie-Louise von Österreich, 1820 Rückkehr nach Wien und weitere Konzertreisen. "Als Clavier-Virtuos gehört S. noch zu den täglich seltener werdenden, welche in ihrer Kunst keine bloße Melkkuh sehen, sondern ihr wirklich als einer Göttin huldigen; es hat größere und bessere Virtuosen gegeben, als S. war, aber keinen, der ihn in Andacht für seine Kunst überböte. Als Componist war S. frühzeitig und ungemein thätig. Die Zahl Seiner im Stiche erschienenen Werke, Sonaten, Variationen, Phantasien, Rondo’s für das Clavier, Ouverturen für ganzes Orchester u. s. w. übersteigt weit ein halbes Hundert." (Wurzbach, BLKÖ).

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