1. deutsch

Kleine Foto-Sammlung Anny Münchow / Wilhelm Furtwängler mit zusammen 42 Fotokarten und privaten Aufnahmen.

EUR 290,00

Sammlung "Anny Münchow" - "Wilhelm Furtwängler" - 39 Fotokarten und private Aufnahmen in weissem A4-Ring-Ordner, die Karten meist 14x9 cm in transparenten A4-Einsteckhüllen zu je 4 Karten, dabei einzeln nochmals in hochwertigen Hüllen, die Rückseite sichtbar. - A) Münchow: 16 Karten mit Rollenfotos und privaten Aufnahmen, 4x von Münchow signiert, dabei 1 Karte verso mit langem handschriftlichen Dank "Für die schönen Rosen dankt Ihnen Anny Münchow. Gewiss freut sich jeder schaffende Künstler mit aufrichtiger Verehrung und Anerkennung von begeisterten Zuhörern! Mit bestem Gruß D. O." - Zusätzlich eine Karte "Hamburg" aus dem letzten Jahr des Hamburger Engagements mit handschriftlicher Widmung der Sängerin Sigrid Onegin "... mit frdl. Grüssen + zur Erinnerung an unser gemeinsames Wirken. Sigrid Onegin 2. I. 1933". - B) Furtwängler: 25 Fotografien, davon 17 Fotokarten (meist 14x9 cm) aus Salzburg - Ellinger, München - Hanns Holdt (1888-1944, 1936 Emigration), Bayreuth - Sammet und 8 private Aufnahmen (meist 5x8 cm).

Nach Angaben eines Vorbesitzers stammen die Karten und privaten Fotos zumindest teilweise aus dem Vorbesitz von Anny Münchow selbst (siehe auch die Karte der Kollegin Sigrid Onegin), es gibt aber keine gemeinsamen Bilder. - Anny Münchow, Sopran (1888-1968), ab 1920 am Stadttheater (Opernhaus) von Hamburg führendes Mitglied des Ensembles: 1920 als Marietta in der Uraufführung von Korngolds "Die tote Stadt", bis 1933 in den großen dramatischen Rollen u.a. von Richard Strauss (Salome, Elektra) und Richard Wagner (Venus, Brünnhilde, Senta, auch als letzte Partie in Hamburg). 1933 als jüdische Sängerin gekündigt. In Berlin am 12.04.1933 noch in der Elektra unter Furtwängler, der einen Tag zuvor in einem offenen Brief an Goebbels die Diskrimierung der jüdischen Künstler kritisiert hatte.

Bestellnummer : 16993